Urnäscher Kirchenkonzerte

Zweck

Der Antrieb für die Urnäscher Kirchenkonzerte ist nach wie vor, der Urnäscher Bevölkerung und interessierten Kreisen der Region und darüber hinaus in der akustisch herausragenden und sehr stimmungsvollen Kirche Urnäsch im Winterhalbjahr drei bis fünf vielseitige klassische Konzerte von hoher Qualität anzubieten.

Mit vergleichsweise tiefen Eintrittspreisen ist der Konzertbesuch seit den Gründungsjahren für alle Bevölkerungsgruppen möglich, seit 2006 für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren sogar kostenlos.

Entstehung

Anfang der 1960er Jahre organisierte der Verkehrsverein Urnäsch mit dem damaligen Präsidenten Paul Schoop (Buchdruckerei E. Schoop AG, Urnäsch) gelegentlich klassische Konzerte in der evangelisch reformierten Kirche Urnäsch.

Um diese Konzerte in eine feste Institution zu überführen, gelangte Paul Schoop 1967 an seinen ehemaligen Schulkameraden Markus Auer, dipl. Architekt ETH/SIA aus Herisau und bat ihn, die Leitung dieser Kirchenkonzerte zu übernehmen, da keine Urnäscher mit ausreichenden Kenntnissen in der klassischen Musik diese Aufgabe übernehmen wollten.

Organisation

Während 38 Jahren organisierte Markus Auer in der Folge die «Kirchenkonzerte Urnäsch». Seit seiner Pensionierung 2006 liegt die Verantwortung der «Urnäscher Kirchenkonzerte» bei Katharina Schewe, ebenso Architektin ETH aus Herisau.

Unterstützt wurde die Organisation in den Gründungsjahren durch Willi Wettstein und Regula Irniger, beide aus Urnäsch, später während vielen Jahren durch Ruth Pfäffli, Herisau und Vreni Blaas, Urnäsch, seit 2010 durch Beat Müller, Herisau, aufgewachsen in Urnäsch.

Juristisch sind die Urnäscher Kirchenkonzerte noch immer eine einfache Gesellschaft mit Einzelhaftung der Gesellschafter.

Finanzierung

Die Urnäscher Kirchenkonzerte können sich seit ihrer Gründung nicht selber tragen. Die Abonnemente und Einzeleintritte decken höchstens 25 % des benötigten jährlichen Budgets von heute Fr. 20‘000.– bis 30‘000.–. Noch immer arbeiten die Organisatoren ehrenamtlich und übernehmen den grössten Teil ihrer anfallenden Spesen persönlich.

Nur dank einer Vielzahl von treuen und grosszügigen Stiftungen, wenigen Privatpersonen, der Gemeinde Urnäsch und der Appenzeller Kulturkonferenz können die Urnäscher Kirchenkonzerte seit mehr als 45 Jahren ihren Beitrag in der traditionell geprägten vielseitigen Kulturlandschaft des Appenzeller Hinterlandes leisten.